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DAS KOLLEGIUM

Lehrer

An unserer Schule unterrichten:


16 Klassenlehrer 
6 Lehrerinnen ohne Klassenführung
3 Mobile Reserven in Teilzeit
1 Förderlehrerin
1 WG-Lehrerin
1 Lehramtsanwärter



Zusätzlich unterstützen uns noch folgende Lehrkräfte von anderen Schulen bzw. von der Kirche:

3 Sonderpädagoginnen
4 WG-Lehrerinnen
1 kirchliche Lehrkraft
2 Fachlehrkräfte für Türkisch, Islamische Unterweisung

 

 

Schulleitung

Heike Schneller-Schneider, Rektorin
Gabriele Harrer, Konrektorin
Monika Hofmann, Verwaltung
Roland Friedel, Hausmeister
 

 

Sprechstunden der Lehrkräfte Schuljahr 2019/20

 

Klasse

Lehrkraft

Tag

Stunde

Uhrzeit

1a

Dressler-Freitag

 Donnerstag

 6.

 12.15 - 13.00

1b

Freitag

 Donnerstag

 4.

 10.30 - 11.15

1c

Leimig

 Donnerstag

 4.

 10.30 - 11.15

1d

Scheuernstuhl

 Montag

 5.

 11.30 - 12.15

         

2a

Michelsen-Roth

 Mittwoch

 6.

 12.15 - 13.00

2b

Östreicher-Seufert

 Mittwoch

 6.

 12.15 - 13.00

2c

Seufert

 Mittwoch

5.

 11.30 - 12.15

2d

Gerst-Lamparter

 Donnerstag

 5.

 11.30 - 12.15


       

3a

Friederich

 Mittwoch

 6.

 12.15 - 13.00

3b

Salomon-Schmidt

 Mittwoch

 2.

 8.45 - 9.30

3c

Amrhein

 Donnerstag

 2.

 8.45 - 9.30

3d

 Adler

 Donnerstag

 2.

 8.45 - 9.30


       

4a

Bank

 Dienstag

 5.

 11.30 - 12.15

4b

Markert

 Dienstag

 5.

 11.30 - 12.15

4c

Weyerer-Glöckner

 Donnerstag

 3.

 9.45 - 10.30

4d

Riethdorf

 Donnerstag

 3.

 9.45 - 10.30

 

Schneller-Schneider, Rin

   

nach Vereinbarung

 

Harrer Gabriele, KRin

   

nach Vereinbarung

 

Sonstige Lehrkräfte

   

nach Vereinbarung

 

Als Bufdi an der Grundschule Kitzingen Siedlung

 

"Wenn ich groß bin, will ich Grundschullehrerin werden!"

Schon als kleines Mädchen wusste ich meinen Traumberuf, deshalb brachte ich mit Hilfe einer Kreidetafel meinen Kuscheltieren das Alphabet sowie das Lesen und Rechnen bei. Und nun, 12 Jahre später, wurden meine Kuscheltiere durch "lebhafte Schüler" ersetzt.

Aber jetzt mal wieder zurück ins HIER und JETZT!
Die Lehrer kennen mich als Norina und bei den Schülern/-innen bin ich als Frau Michel bekannt. Nach meinem Abitur 2017 wollte ich die Theorie gegen die Praxis tauschen und bewarb mich deshalb an der Grundschule Kitzingen-Siedlung für ein Bufdi-Jahr.

BUFDI - Abkürzung für Bundesfreiwilligendienst. Dieser kann von jedem, egal ob jung oder alt, Frau oder Mann, absolviert werden. Hier engagiert man sich außerhalb von Beruf und Schule für das Allgemeinwohl im sozialen, ökologischen und kulturellen Bereich.

Hier meine Bufdi-Aufgaben an der Siedlungsgrundschule:
Ich unterstützte, meistens vormittags, Frau Kasikcioglu im Sekretariat und erledigte Aufgaben wie Kopieren von Dokumenten, Bestellen von Schulmaterialien, Sortieren von Akten. Der Telefondienst gehörte auch zu meinen Aufgaben. Durch die Schuleinschreibung der zukünftigen Erstklässler, die Kuvertierung der Weihnachtskarten sowie die täglichen Aufnahmen der Krankmeldungen wurde uns im Sekretariat nie langweilig.

Nach meiner Pausenaufsicht (1. und 2. Klasse) verbrachte ich die nachfolgenden Stunden in verschiedenen Klassen. Hier unterstützte ich zum einen den Lehrer/-in beim Unterricht, zum anderen nahm ich immer wieder einige Kinder aus dem Unterricht heraus, um mit ihnen separat zu differenzieren, d. h. ich half ihnen bei Problemen in bestimmten Fächern oder Themen und lernte bzw. verbesserte zusammen mit ihnen ihre Deutschkenntnisse.
Außerdem gehörten zu meinen Aufgaben die Aufsicht beim Schwimmen im "Aqua Sole" sowie diverse Besuche der Stadtbücherei zu begleiten.

Am Mittag hieß es bei den Schülern "Wir haben Hunger!" Von Montag bis Donnerstag half ich den Ganztagsklassen in der Mensa. Hier unterstützte ich das Team bei der Essensausgabe sowie beim Tisch ein- und abdecken. Bei so vielen hungrigen Schülern konnte es auch mal lauter werden.

Auch meine fotografischen Künste waren des Öfteren gefragt. Diese konnte ich bei verschiedenen Veranstaltungen oder Projekten unter Beweis stellen, wie zum Beispiel beim Bücherflohmarkt, beim Muffin-Tag oder bei der Fahrradprüfung. Manche von meinen "Meisterwerken" kann man auch auf der Schulhomepage bewundern.

Jeden Dienstag durfte ich meine eigene Gruppe, die Spiele-AG, leiten. In dieser lernten 10 - 12 Schülern/-innen der 1. und 2. Klasse verschiedene Brett- und Gruppenspiele kennen. Besonders die alten Spieleklassiker, wie zum Beispiel "Wer hat Angst vom schwarzen Mann?" oder "Ochs am Berge" bereitete uns allen einen großartigen und lustigen Nachmittag.

An jedem Donnerstagnachmittag war ich als Aufsicht und Ansprechpartner in der Sport-AG "Fit mit Schmidt" tätig. Die Schüler der 3. und 4. Klasse beteiligten sich mit großer Begeisterung an diversen Sportaktivitäten mit dem Ball.

In eine ganz besondere Rolle durfte ich während der Weihnachtszeit schlüpfen. Aus Frau Michel wurde ein Weihnachtsengel, welcher ich als Kind bestimmt nicht immer war!

Auch Spongebob, der bekannte gelbe Zeichentrick-Schwamm, war bei uns am Baustellenfest am 15.06.2018 vertreten. An dieser Station durften die Besucher und Schüler/-innen mit nassen Schwämmen auf die Spongebob-Wurfwand werfen. Mutige Kinder oder auch Lehrer stellten ihr Gesichter für eine kühle Erfrischung zur Verfügung. Der Aufbau und die Betreuung des Standes waren meine Aufgabe und nicht nur ich, sondern auch die Kinder hatten eine Menge Spaß dabei.

So, zum Schluss möchte ich mich ganz herzlich bei Frau Schneller-Schneider, Frau Harrer, dem gesamten Lehrerkollegium, Frau Kasikcioglu und Herrn Friedel für die erfahrungsreiche und schöne Zeit bedanken. Ich denke, dass ich bestimmt Einiges für mein späteres Studium mitnehmen konnte!

Nach dieser tollen Erfahrung in der GS KT Siedlung steht meinem Berufstraum "Grundschullehrerin" nichts mehr im Wege!

P.S.: Nein, Eure Schüler/-innen haben mich nicht abgeschreckt!

Norina Michel, Juni 2018

 

Berichte aus den Vorjahren

 

Hallo, mein Name ist Nico Karwath und ich war  im Schuljahr 2016/2017 der Bufdi an der Grundschule Kitzingen-Siedlung.

Wie so viele stand auch ich im Juni  2016, mit meinem Abiturzeugnis in der Hand, da und hatte keine Ahnung wie es jetzt eigentlich weiter gehen soll. Nach dem ganzen Abistress wollte ich erstmal „etwas entspanntes“ machen. Somit war eine Ausbildung oder ein Studium zunächst keine Option für mich. Daher bewarb ich mich auf Anraten meiner Vor-Vorgängerin, die gleichzeitig meine Schwester ist, für die Stelle als Bundesfreiwilligendienstleistender an der Siedlungsgrundschule.

Als ich dann jedoch das erste Mal in einer ersten Klasse stand fiel mir auf, dass das doch nicht ganz so entspannt ist, wie ich gedacht hatte. Allgemein merkte ich schnell, dass es in einer Grundschule immer irgendwo etwas zu tun gibt. Einen Teil meines Vormittags verbrachte ich in der Regel bei Frau Kasikcioglu im Sekretariat. Ich half ihr  unter anderem bei Kopieraufträgen, dem Ablegen von Rechnungen oder der Bestellung von Schulmaterial. Immer wenn ich ein „Nicooo“ von Rektorin Frau Schneller-Schneider hörte wusste ich Bescheid, dass es wieder einmal Zeit für einen der Spezialaufträge für mich war. Bei diesen musste ich beispielsweise unzählige Weihnachtskarten eintüten und verschicken. Als Bufdi gehören solche Dinge jedoch einfach dazu. Die meiste Zeit verbrachte ich in den Klassen, wo ich zum einen die Lehrerinnen und Lehrer unterstützte, zum anderen immer wieder einige Kinder zur Differenzierung aus dem Unterricht holte. Jeden Dienstag hatte ich eigenständig eine Gruppe von 10 bis 12 Kindern, die sich „Spielegruppe“ nannte. Hier lernten die Kinder hauptsächlich verschiedene Brett- und Klassenspiele kennen. Kurz vor Weihnachten startete ich mit meiner Gruppe zudem ein kleines Projekt, bei dem die Kinder kleine Geschenke für die Lehrer bastelten. Montag bis Donnerstag half ich außerdem in der Mensa beim Mittagessen unserer Ganztagesklassen, wobei es durch die vielen hungrigen Schüler auch mal etwas lauter werden konnte, doch auch daran hatte ich mich schnell gewöhnt. Im Bundesfreiwilligendienst muss man aber auch einige Seminare besuchen, somit hieß es für mich  und meine Bufdi-Kollegen von anderen Einsatzstellen 5 mal ab nach Bad Staffelstein! Ich empfand diese Seminarwochen  immer als sehr informativ und spaßig.

Insgesamt muss ich sagen, dass es ein sehr schönes Jahr hier an der Grundschule Kitzingen-Siedlung war, bei dem ich in allen Bereichen in denen ich tätig war viel Spaß hatte und mich auch persönlich weitergebracht hat.

Da mir die tägliche Arbeit mit den Schülern besonders gut gefallen hat,  habe ich mich dazu entschieden ab kommenden Herbst Grundschullehramt zu studieren.

Abschließend möchte ich mich bei allen Lehrinnen und Lehren, Frau Kasikcioglu und natürlich bei Frau Schneller-Schneider für das tolle Jahr hier bedanken.

Nico Karwath, Juni 2017

 

"Das ist Tassia Karwath, unsere Bufdine für das Schuljahr 2014/15." So stellte mich die Rektorin Frau Schneller-Schneider am ersten Schultag nach den Sommerferien dem Lehrerkollegium vor. "Bufdi-was?!" "Bufdi-wer?!" Keiner wusste so recht was das war, da ich die erste an dieser Schule war, die solch ein Amt antrat. Eigentlich bin ich Bundesfreiwilligendienstleistende, aber wer möchte sich so ein langes Wort merken, geschweige denn dauernd aussprechen, also einfach Bufdi.

Nachdem ich im Mai 2014 mein Abitur am Armin Knab Gymnasium in Kitzingen absolvierte, wusste ich erstmal nicht was ich mit meinem Abschluss anfangen sollte, ob Studium oder Ausbildung und wenn, was überhaupt. Also entschloss ich mir ein Jahr Pause von dem ganzen Lernstress zu nehmen und ein Freiwilliges Soziales Jahr zu machen. Ich suchte etwas im Internet und fand eine Anzeige für einen Bundesfreiwilligendienst an der Grundschule Kitzingen-Siedlung. Da ich selbst auf dieser Schule war, konnte ich mir gut vorstellen, dass es interessant zu sehen wäre, wie sich das Kollegium und die ganze Schule entwickelt hat. Also bewarb ich mich für diese Stelle, wurde gleich zu einem Bewerbungsgespräch freundlich empfangen und auch eingestellt.

"Wer bist du denn?" Fragte mich Tamira aus der Klasse 3a, als sie mich an meinem ersten Arbeitstag auf dem Fußballplatz als Pausenaufsicht sah. Hm ja, was bin ich denn? Wie erkläre ich das den Kindern genau? Ich bin kein Lehrer, ich bin kein Schüler, ich bin kein Praktikant, aber was dann? Mittlerweile ist es Mai und somit das Jahr hier schon bald wieder vorbei und ich habe gemerkt, ich bin irgendwie alles.

Vormittags bin ich oft bei Frau Kasikcioglu im Sekretariat, um ihr bei Arbeiten wie kopieren, sortieren, bestellen oder auch dem Telefondienst zu helfen. Ich habe gemerkt, dass es hier wirklich viel zu tun gibt. Von den täglichen Krankmeldungen, bis zu den Schuleinschreibungen der neuen Erstklässer, über kleine Bastelarbeiten für Grußkarten und vieles mehr. Auch den Lehrern greife ich das eine oder andere Mal unter die Arme. Arbeite speziell mit Kindern, die etwas mehr Hilfe brauchen, lese mit den Erstklässern, beaufsichtige Klassen oder korrigiere auch mal ein paar Hausaufgaben. Ab 12 Uhr geht es für die Ganztagsklassen zum Mittagessen, auch hier bin ich mit dabei. In der Mensa geht es zwar oft drunter und drüber, wenn zum Beispiel das Essen mal nicht schmeckt, ein Becher umfällt usw., doch den Ausgleich haben die Kinder anschließend in der Großen Pause. Hier bin ich ebenfalls wieder in allen Bereichen vertreten, ob als Sanitätsdienst bei den kleinen oder großen Verletzungen, Streitschlichter, Tischtennisspielpartner, oder doch die Freundin, der die Mädels von der ersten Liebe erzählen. Am Dienstag Nachmittag habe ich immer meine eigene "Spiele und Bastel"- Gruppe. Ich muss sagen anfangs war ich schon etwas überfordert mit dem wilden Getobe und Geschrei der 1. und 2. Klässer. Woraufhin ich auch hin und wieder eine Lehrerin um Rat fragte. Doch nach und nach wurde es immer besser. Die Kinder freuten sich auf die Stunden bei "Frau Karwath", wo wir gemeinsam Brettspiele spielen, die verschiedensten Dinge basteln oder auch Limonade selbst herstellen. In der Mittagsbetreuung bei Frau Ihrig, welche getrennt vom Ganztagsprogramm abläuft, bin ich Freitag Nachmittag ebenfalls vertreten. Dort spielen und essen wir gemeinsam, anschließend nach einer Pause im Freien helfe ich bei den Hausaufgaben.

Das war mal ein grober Überblick über das, was ich den ganzen Tag als Bufdi so mache. Ich würde sagen ich bin "das Mädchen für alles".

Insgesamt gefällt mir die Zeit hier richtig gut. Die Lehrerinnen haben mich von Anfang an freundlich aufgenommen und mir alles erklärt, was ich wissen wollte, ich fühlte mich also nie unwohl. Auch die ca. 335 Kinder, von denen ich mittlerweile fast alle mit Namen kenne, haben sich zum Großteil gleich mit mir "angefreundet" und meistens auf mich gehört. Ich finde das Jahr war auf jeden Fall kein verlorenes Jahr, ich habe gemerkt, dass hinter dem "einfachen" Unterrichten definitiv viel mehr steckt, was einiges an Arbeits- und Zeitaufwand kostet. Trotz der häufigen Frage mancher Lehrer: "Haben wir und die Kinder dich noch nicht abgeschreckt?" habe ich mich in den letzten Monaten dazu entschlossen Grundschullehramt zu studieren.

Ich bedanke mich schon einmal bei dem Lehrerkollegium, Frau Kasikcioglu und vor allem bei Frau Schneller-Schneider, die mir das ermöglicht haben.

Tassia Karwath, Juli 2015