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„Wir wollen aufstehn, aufeinander zugehn,

voneinander lernen, miteinander umzugehn……“

Clemens Bittlinger

 

 

Allen Mitgliedern unserer Schulfamilie wünsche ich

einen guten Start in das Schuljahr 2016/17

an unserer Grundschule Kitzingen-Siedlung

unter dem Motto

Unsere bunte Welt.

Die Vielfalt ist für uns ein Geschenk,

denn Schule ist ein Ort der Begegnung:

Unterschiedliche Muttersprachen, Religionen, Herkunftskulturen, verschiedene Länder und Lebensräume prägen unsere Familien.

Unsere Kinder kommen mit einer großen Bandbreite

an Begabungen und Interessen.

Daher heißt es in der Schule gemeinsam zu lernen, und zu handeln,

den Anderen zu Verstehen und zu respektieren und

die eigene Identität wahrzunehmen und zu stärken.

 

 Ich freue mich mit Ihnen allen auf ein spannendes, buntes Schuljahr!

 

Heike Schneller-Schneider, Rektorin

 

 

Wir sind eine Umweltschule!

 

Seit dem Jahr 2011 kann sich die Grundschule Kitzingen-Siedlung über die Auszeichung "Umweltschule in Europa" freuen.


Anstoß für die Beteiligung unserer Schule an der Aktion zur Umweltbildung hatte die Kleine Gartenschau in Kitzingen gegeben. Die Schule nahm deren Motto zum Anlass, sich in vielfältiger Weise mit dem Thema Natur zu beschäftigen. Besuche beim Imker, bei Gärtnereien, im Kompostwerk, auf dem Bauernhof und im Wald gehörten ebenso dazu, wie verschiedene Pflanzaktionen oder das Herstellen von Ausstellungsobjekten für das Gartenschaugelände. Wichtig erschien neben dem Beobachten und Kennenlernen von Pflanzen und Tieren durch ganzheitliches, fächerübergreifendes Lernen mit allen Sinnen auch die Kooperation mit außerschulischen Partnern. So beteiligten sich beispielsweise Schülerinnen und Schüler bei der Aktion "Rama dama" des Quartiersmanagements in der Siedlung.

Weil die Beschäftigung mit Natur- und Umweltthemen so wichtig und dabei auch noch spannend und interessant ist, beteiligte sich die Grundschule Kitzingen-Siedlung seither jedes Jahr an den Ausschreibungen, führte Projekte weiter und entwickelte darüberhinaus vielfältige Ideen, die mit der Verleihung des Titels "Umweltschule in Europa" jährlich aufs Neue belohnt wurden.

Viele der durchgeführten Projekte wurden im jeweiligen Begrüßungsheft der Schule, der "Siedlerpost", beschrieben, das im Sekretariat der Grundschule erworben werden kann.

 

 

Als „Bufdi“ an der Grundschule Kitzingen-Siedlung

 

Das ist Tassia Karwath, unsere Bufdine für dieses Jahr.“ So stellte mich die Rektorin Frau Schneller-Schneider am ersten Schultag nach den Sommerferien dem Lehrerkollegium vor. „Bufdi-was?!“ „Bufdi-wer?!“ Keiner wusste so recht was das war, da ich die erste an dieser Schule war, die solch ein Amt antrat. Eigentlich bin ich Bundesfreiwilligendienstleistende, aber wer möchte sich so ein langes Wort merken, geschweige denn dauernd aussprechen, also einfach Bufdi.

Nachdem ich im Mai 2014 mein Abitur am Armin Knab Gymnasium in Kitzingen absolvierte, wusste ich erstmal nicht was ich mit meinem Abschluss anfangen sollte, ob Studium oder Ausbildung und wenn, was überhaupt. Also entschloss ich mir ein Jahr Pause von dem ganzen Lernstress zu nehmen und ein Freiwilliges Soziales Jahr zu machen. Ich suchte etwas im Internet und fand eine Anzeige für einen Bundesfreiwilligendienst an der Grundschule Kitzingen-Siedlung. Da ich selbst auf dieser Schule war, konnte ich mir gut vorstellen, dass es interessant zu sehen wäre, wie sich das Kollegium und die ganze Schule entwickelt hat. Also bewarb ich mich für diese Stelle, wurde gleich zu einem Bewerbungsgespräch freundlich empfangen und auch eingestellt.

„Wer bist du denn?“ Fragte mich Tamira aus der Klasse 3a, als sie mich an meinem ersten Arbeitstag auf dem Fußballplatz als Pausenaufsicht sah. Hm ja, was bin ich denn? Wie erkläre ich das den Kindern genau? Ich bin kein Lehrer, ich bin kein Schüler, ich bin kein Praktikant, aber was dann? Mittlerweile ist es Mai und somit das Jahr hier schon bald wieder vorbei und ich habe gemerkt, ich bin irgendwie alles.

Vormittags bin ich oft bei Frau Kasikcioglu im Sekretariat, um ihr bei Arbeiten wie kopieren, sortieren, bestellen oder auch dem Telefondienst zu helfen. Ich habe gemerkt, dass es hier wirklich viel zu tun gibt. Von den täglichen Krankmeldungen, bis zu den Schuleinschreibungen der neuen Erstklässer, über kleine Bastelarbeiten für Grußkarten und vieles mehr. Auch den Lehrern greife ich das eine oder andere Mal unter die Arme. Arbeite speziell mit Kindern, die etwas mehr Hilfe brauchen, lese mit den Erstklässern, beaufsichtige Klassen oder korrigiere auch mal ein paar Hausaufgaben. Ab 12 Uhr geht es für die Ganztagsklassen zum Mittagessen, auch hier bin ich mit dabei. In der Mensa geht es zwar oft drunter und drüber, wenn zum Beispiel das Essen mal nicht schmeckt, ein Becher umfällt usw., doch den Ausgleich haben die Kinder anschließend in der Großen Pause. Hier bin ich ebenfalls wieder in allen Bereichen vertreten, ob als Sanitätsdienst bei den kleinen oder großen Verletzungen, Streitschlichter, Tischtennisspielpartner, oder doch die Freundin, der die Mädels von der ersten Liebe erzählen. Am Dienstag Nachmittag habe ich immer meine eigene „Spiele und Bastel“- Gruppe. Ich muss sagen anfangs war ich schon etwas überfordert mit dem wilden Getobe und Geschrei der 1. und 2. Klässer. Woraufhin ich auch hin und wieder eine Lehrerin um Rat fragte. Doch nach und nach wurde es immer besser. Die Kinder freuten sich auf die Stunden bei „Frau Karwath“, wo wir gemeinsam Brettspiele spielen, die verschiedensten Dinge basteln oder auch Limonade selbst herstellen. In der Mittagsbetreuung bei Frau Ihrig, welche getrennt vom Ganztagsprogramm abläuft, bin ich Freitag Nachmittag ebenfalls vertreten. Dort spielen und essen wir gemeinsam, anschließend nach einer Pause im Freien helfe ich bei den Hausaufgaben.

Das war mal ein grober Überblick über das, was ich den ganzen Tag als Bufdi so mache. Ich würde sagen ich bin „das Mädchen für alles“.

Insgesamt gefällt mir die Zeit hier richtig gut. Die Lehrerinnen haben mich von Anfang an freundlich aufgenommen und mir alles erklärt, was ich wissen wollte, ich fühlte mich also nie unwohl. Auch die ca. 335 Kinder, von denen ich mittlerweile fast alle mit Namen kenne, haben sich zum Großteil gleich mit mir „angefreundet“ und meistens auf mich gehört. Ich finde das Jahr war auf jeden Fall kein verlorenes Jahr, ich habe gemerkt, dass hinter dem „einfachen“ Unterrichten definitiv viel mehr steckt, was einiges an Arbeits- und Zeitaufwand kostet. Trotz der häufigen Frage mancher Lehrer: „Haben wir und die Kinder dich noch nicht abgeschreckt?“  habe ich mich in den letzten Monaten dazu entschlossen Grundschullehramt zu studieren.

Ich bedanke mich schon einmal bei dem Lehrerkollegium, Frau Kasikcioglu und vor allem bei Frau Schneller-Schneider, die mir das ermöglicht haben.

 

Tassia Karwath

 

 

 

Haben Sie Interesse an einer Stelle im Bundesfreiwilligendienst
unserer Grundschule Kitzingen-Siedlung?

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Tel.: 09321-9305050 oder
gs-gks-schulleitung@gmx.de

 

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